Wir über uns

Die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule der Adam-Riese-Schule erfolgte im Jahr 2004 im Rahmen der geplanten Ausweitung von Ganztagsangeboten in NRW vor dem sozial- und familienpolitischen Hintergrund der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Verbesserung der Bildungsqualität und Chancengleichheit.

Unter diesem Aspekt stellt sich die Schule dem pädagogischen und gesellschaftlichen Auftrag, eine zielorientierte Erweiterung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebotes zu gewährleisten.

Am Offenen Ganztag der Adam-Riese-Schule nehmen derzeit 112 Kinder teil, weitere 23 Kinder werden im Rahmen der Verlässlichen Grundschule (bis 14 Uhr) betreut.

Nach dem Mittagessen erledigen die Kinder unter fachlicher Anleitung ihre Hausaufgaben. Die Hausaufgabenbetreuung erfolgt in verschiedenen Gruppen und findet in Kooperation mit dem Lehrerkollegium statt. Der zeitliche Rahmen für die Erledigung der Hausaufgaben beträgt für die SchülerInnen des ersten und zweiten Schuljahres 30 Minuten, für die SchülerInnen des dritten und des vierten Schuljahres 45 Minuten.

In den Zeiten zwischen Mittagessen, Hausaufgaben und AGs haben die Kinder die Möglichkeit zur Erholung und zum freien Spiel in den Gruppenräumen, in der Turnhalle oder auf dem Schulhof, wobei pädagogische Angebote bereitgehalten werden, die die Kinder wahrnehmen können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die konkrete Bearbeitung von Themen und Projekten, die sich aus der aktuellen Gruppensituation, den Beobachtungen des OGS-Teams sowie den Interessen der Kinder ergeben.

Im Vordergrund der pädagogischen Arbeit stehen die Achtung der kindlichen Persönlichkeit und die Förderung der emotionalen Sicherheit. Das multiprofessionelle Team aus SozialpädagogInnen, ErzieherInnen und pädagogischen MitarbeiterInnen zeichnet sich aus durch eine zugewandte, wertschätzende und ressourcenorientierte Grundhaltung. Ziel ist es, klare Strukturen und Regeln mit Verständnis und Unterstützung der kindlichen Selbständigkeit zu kombinieren und somit das Sozialverhalten in der Gruppe zu fördern und das Selbstwirksamkeitsgefühl des Kindes zu stärken.

Ein strukturierter Tagesablauf unterstützt die Kinder in der neuen Konfrontation mit Pflichten, wobei auch den Freiräumen zum Spiel und zur Entspannung eine wichtige Bedeutung zukommt.

In der altersgemischten Struktur lernen die „Kleinen“ von den „Großen“. Freundschaften und Kontakte beschränken sich nicht nur auf die Klassenverbände und das soziale Miteinander und Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler und Schülerinnen wirkt sich positiv auf die gesamte Schulsituation aus.

Durch ein umfangreiches Angebot aus Sport, Spiel, Musik und Kunst bieten sich besondere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Im täglichen Miteinander werden Freundschaften aufgebaut und vertieft. Die Pflege von Traditionen und die Gestaltung von Festen und Ausflügen fördern als besondere Höhepunkte des Schuljahres das Gruppenzugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl und die Identifizierung mit der Schule.